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Freude im Herzen Täglich eine gute Tat so lautet ein Leitspruch der Pfadfinder. Aber nicht nur Pfadfinder |
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| Projekt im Monat April 2010:
Investitionen in die Zukunft Der Arche Noah Fonds Unsere bedrohten Tiere und Pflanzen brauchen intakte Biotope um zu überleben. Mit dem Arche Noah Fonds rettet der LBV (Landesbund für Vogelschutz) gefährdete Tier- und Pflanzenarten in Bayern. Durch gezielten Ankauf bzw. Pacht und Pflege geeigneter Flächen werden wertvollste Lebensräume erhalten. Unter anderem hilft der Arche Noah Fonds auch dabei, noch naturnahe Flächen, wie z.B. Moore, in ihrer ursprünglichen Form zu bewahren.
Ohne den Erwerb dieser Flächen und die Realisierung gezielter Pflegemaßnahmen durch den LBV würden diese Lebensräume innerhalb weniger Jahre völlig verschwinden. Dank der Spender und Mitglieder konnte der LBV beständig weitere Flächen erwerben. Neben einigen anderen Flächen ist für 2010 geplant, zwei äußerst wertvolle Moorflächen, das Gillenmoos im Landkreis Ostallgäu und das Preisinger Moos im Landkreis Traunstein in Oberbayern sowie einen Auwald im Schneybachtal im Landkreis Lichtenfels aufzukaufen. Diese Gebiete sind Heimat für viele verschiedene Pflanzengesellschaften. Ohne aktives Eingreifen würden die Flächen in Kürze verbuschen beziehungsweise mit Wald bedeckt sein. Mit nur einem Euro kann die Artenvielfalt einer Fläche von einem Quadratmeter dauerhaft erhalten werden. Regumed unterstützt den Arche Noah Fonds mit einer Spende in Höhe von 500, Euro und bedankt sich damit bei all den vielen ehrenamtlichen Helfern, die im LBV tätig sind und durch ihre Arbeit dazu beitragen, dass auch unsere Kinder Natur noch so erfahren können, wie wir sie kennen. |
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| Projekt im Monat März 2010:
Karate als Therapiesport für behinderte Kinder und Jugendliche Mit Kampfgeist und Fair Play zu größerem Selbstvertrauen Keiner leichten Aufgabe stellte sich die Karate-Übungsleiterin Ilse Werner, als sie vor 10 Jahren mit viel Idealismus im Wilhelm-Löhe-Zentrum, einer Einrichtung für behinderte Kinder und Jugendliche, eine Karategruppe gründete. Es war ein heilpädagogisches Experiment und eine große Herausforderung. Begonnen hat sie mit einer 5-köpfigen Gruppe und inzwischen sind es 5 Gruppen mit ca. 50 Mitgliedern geworden. Neben der Tätigkeit im Wilhelm-Löhe-Zentrum hat Frau Werner auch einen eigenen integrativen Karateverein gegründet: den Verein Shotokai Karate, Traunreut. Die Teilnehmer an den Karatekursen bringen sehr unterschiedliche körperliche und geistige Voraussetzungen mit. Einige sind geistig behindert, andere lernbehindert, alle jedoch haben Probleme mit der Grob- und Feinmotorik und manche leiden an spastischen Symptomen. Die Auswirkungen des Karatetrainings sind vielfältig. Das Lernverhalten ändert sich und die schulischen Leistungen steigen, körperliche Fähigkeiten wie Gleichgewichtssinn und Beweglichkeit verbessern sich, und was das Wichtigste ist, das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl dieser Kinder wird aufgebaut. So sagte z.B. ein Junge nach seiner ersten gut gelaufenen Kata* stolz und mit Tränen in den Augen: „Jetzt habe ich zum ersten Mal im Leben etwas richtig gemacht.“ Wenn sie Karate machen, fühlen sie sich stark, so Ilse Werner. Lob und Anerkennung, aber auch Disziplin, ist sehr wichtig. Anerkennung zu bekommen, ist den meisten fremd. „Viele von ihnen sind Milieu geschädigt, manche dazu noch körperlich und seelisch missbraucht worden.“ „Das Karatetraining gibt ihnen Selbstvertrauen und das Gefühl, sich verteidigen zu können und nicht mehr so ausgeliefert zu sein.“ Zu wissen, dass sie mit ihrer Arbeit diesen Kindern wirklich hilft, gibt Ilse Werner die Kraft für diese, nicht immer leichte, Aufgabe. Im Juni möchte Frau Werner mit ihrer Karategruppe nach Bremen zu den „Special Olympics“ fahren. Dafür werden insgesamt Euro 3.000, benötigt. Es fehlten noch 1.400, Euro, um dieses Vorhaben realisieren zu können. Für diesen Betrag wurden noch Sponsoren gesucht. Regumed hat diesen Restbetrag übernommen und Frau Werner einen Scheck in Höhe von Euro 1.400, überreicht. *stilisierter Kampf gegen imaginären Gegner |
Beim Karatetraining gelten strenge Regeln
Karateprüfung bestanden! Ilse Werner mit ihren Schützlingen nach einer Gürtelprüfung. Stolz zeigen sie ihre „erkämpften“ Gürtel. |
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